Das Sportcoupe Mitsubishi Eclipse wurde von den Herstellern Mitsubishi (als „Eclipse“), Plymouth (als Laser) und der Chrysler-Tochter Eagle (als Talon) gemeinsam entwickelt. Für diesen Zweck wurde im Jahr 1985 das gemeinschaftliche Unternehmen Diamond Star Motors gegründet.
Der Mitsubishi Eclipse wird seit dem Jahr 1990 für den US-amerikanischen Markt im Werk in Normal (Illinois) produziert.
Welche Modelle gibt es?
Erste Generation D20
Produktionszeitraum: 1990–1995
Benzin Motor:
1,8–2,0 Liter - (68–154 kW)
Länge: 4.390 mm
Breite: 1.695 mm
Höhe: 1.305–1.320 mm
Leergewicht: 1.310 kg
Der von 1990 bis 1995 gebaute Mitsubishi Eclipse war in den USA in mehreren Ausstattungs- und Motorisierungsvarianten erhältlich. Die einfachsten Versionen hatten den 1,8-l-DOHC-Motor 4G37 (68 kW/92 PS), Frontantrieb, keinen Heckscheibenwischer und manuelle Fensterheber. Folgende Motorisierungen erhältlich:
GS 1,8-l-SOHC-Motor 4G37 (68 kW/92 PS) und Frontantrieb GS (16V) 2,0-l-DOHC-Motor 4G63 (100 kW/136 PS) und Frontantrieb GSi (16V) 2,0-l-DOHC-Motor 4G63 (110 kW/150 PS) und Frontantrieb GS-T 2,0-l-DOHC-Motor 4G63T (143–154 kW/195–210 PS) und Frontantrieb und Turboaufladung GS-X 2,0-l-DOHC-Motor 4G63T (143–154 kW/195–210 PS) und permanentem Allradantrieb und Turboaufladung
Nach Deutschland wurde nur eine spezielle Version des GS importiert. Diese hatte einen externen Ölkühler, einen Klopfsensor, eine höhere Verdichtung (10,4:1 anstatt 9:1) und mehr Leistung (110 kW anstatt 100 kW), als der amerikanische GS. Die deutschen Eclipse gab es auch nur in einer einzigen Ausstattungsvariante: Vollausstattung bis auf das Schiebedach und Lederausstattung
GS (Deutschland) 2,0-l-DOHC-Motor 4G63 (110 kW/150 PS) und Frontantrieb
Für Österreich gab es einen sogenannten „Sauger“-GSX. Dies war quasi ein GSX ohne Turbolader bzw. ein deutscher GS mit Allradantrieb.
Beschleunigung 0-100 km/h in 9,1 s, Höchstgeschwindigkeit 220 km/h.
Zweite Generation D30
Produktionszeitraum: 1995–2000
Benzin Motor:
2,0–2,4 Liter - (104–157 kW)
Länge: 4.375–4.380 mm
Breite: 1.735–1.745 mm
Höhe: 1.275–1.340 mm
Leergewicht: 1.395 kg
Ab 1995 kam das 2G Modell, welches in den USA als Grundmodell (ohne Turbolader) eine andere Motorisierung von Chrysler (2,0 l DOHC, Motorkennbuchstaben: D420A) besaß. Im GS-T und GSX blieben in den USA die 4G63-Motoren wie beim Vorgänger weitestgehend gleich. Für Deutschland und der EU kam auch hier wieder nur das Grundmodell mit 4G63-Motor (bis Baujahr 1996 Abgaseinstufung Euro 1 mit 107 kW und Euro 2 mit 104 kW) zum Verkauf. Äußerlich nur durch den serienmäßigen Doppelrohrauspuff bei der älteren Euro-1-Version erkennbar. Im Gegensatz zum Vorgängermodell gab es auch eine „Spyder“ genannte Cabrio-Version. Dieses Vollcabrio mit Stoffverdeck wurde sowohl mit dem 2,4-l-Saugmotor 4G64 mit 105 kW (143 PS) angeboten, als auch in der 2,0-l-Turboversion GS-T mit dem 157 kW (214 PS) 4G63T-Motor. Mitsubishi verkaufte den Spyder jedoch nicht in Europa. Ab dem Baujahr 1998 bekam der 2G dann ein Facelift (geänderte Stoßstangen, Seitenschweller, Scheinwerfer/Nebelscheinwerfer, Farbe des Innenraums und Bezugstoff der Sitze). Zusätzlich wurde das ABS überarbeitet, da bei den Modelljahren 1995–97 dieses sehr oft ausfiel (ABS-Hydraulikblock). Mit der Einführung eines neuen ABS wurde der Beifahrerfußraum tiefer, weil das Steuergerät hierzu in den Motorraum verlegt wurde.
Beschleunigung 0-100 km/h in 9,4 s, Höchstgeschwindigkeit 220 km/h.
Mitsubishi Eclipse GS Spyder
2,4 l, 2389 cm³, R4, 105 kW (143 PS)
Mitsubishi Eclipse GSX und GST
2,0 l, 1997 cm³, R4 Turbo, 157 kW (214 PS)
GST beschleunigt von 0-100 km/h in 6,8 s.
GSX beschleunigt von 0-100 km/h in 6,5 s.
Die Höchstgeschwindigkeit betrug beim GSX und GST 220 km/h.
Dritte Generation D50
Produktionszeitraum: 2000–2005
Benzin Motor:
2,4–3,0 Liter - (114–154 kW)
Länge: 4.455–4.490 mm
Breite: 1.750 mm
Höhe: 1.315–1.340 mm
Leergewicht: 1.420 kg
In den Jahren 2000–2005 wurde die dritte Generation des Sportcoupés gebaut. Diese Modellreihe wurde nur in den USA gebaut und eingeführt. Er wurde sowohl als Coupé wie auch als Spyder angeboten.
Die Basis stellte ein 2,4-l-Vierzylinder (D50) mit ca. 114 kW/154 PS dar, welcher in den Modellvarianten GS sowie RS erhältlich war. Die Turbo-Version wurde durch einen neuen V6-Motor (D53a) mit 152 kW/207 PS (Modell GT) ersetzt. Ab 2003 wurde zusätzlich zum GT ein weiterer 6-Zylinder angeboten, der GTS. Bei diesem Modell wurde ein kleines Facelift durchgeführt und aufgrund von Verbesserungen der Drosselklappe und des Ansaugtraktes konnte dieser mit 154 kW/210 PS ausgestattet werden.
In Europa ist dieser Wagen nur als Grauimport erhältlich. Die Ersatzteilversorgung ist durch deutsche Mitsubishi-Werkstätten nicht komplett gewährleistet und wird meist durch gleichwertige Ersatzteile aus dem Mitsubishi Galant V6 24V hergestellt.
Die Höchstgeschwindigkeit liegt bei 240 km/h (elektronisch abgeregelt) und die Beschleunigung von 0-100 erfolgt in 7,2 s.
Vierte Generation 4G (US)
Produktionszeitraum: 2006–heute
Benzin Motor:
2,4–3,8 Liter - (123–194 kW)
Länge: 4.565 mm
Breite: 1.835 mm
Höhe: 1.360–1.390 mm
Leergewicht: 1.485 - 1.945 kg
Die neueste, als 4G bezeichnete, Generation wurden im Jahr 2005 auf der Detroit Auto Show zum ersten Mal der Öffentlichkeit vorgestellt. Diese Modellreihe gibt es in fünf Ausführungen: Eclipse GS, Eclipse GS Spyder, Eclipse GT, Eclipse GT Spyder und Eclipse SE.
2008 erschien das Facelift der 4. Generation des Mitsubishi Eclipse. Neben weiteren Außenfarben für die gesamte Modellreihe gab es für die GT-Version ein neues Bodykit mit großem Heckflügel und eine Doppelrohr-Auspuffanlage.