| Mitsubishi L300 | |
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Der Mitsubishi L300 ist ein Van, der seit den frühen 1980er Jahren von Mitsubishi hergestellt wird. Seinen Ursprung hat der L300 in den frühen 1970ern, als Mitsubishi den Mitsubishi Delica (von Delivery Car) auf den Markt brachte. Dieser Van wurde später mit dem heutigen Namen bezeichnet, während der Name Delica auf einen Personentransporter mit eigenständigem Design überging. Der damaligen Kleinbus-Bauweise entsprechend ist er auf einem robusten, aber dem Fahrkomfort nachteiligen Leiterrahmen aufgebaut. Der L300 wurde als Transporter, Bus und Fahrgestell mit Fahrerkabine für Sonderaufbauten (z. B. für Wohnmobile) angeboten. Der L300 wird in Deutschland nicht mehr vertrieben, wohl aber auf anderen Märkten. In Neuseeland beispielsweise gibt es ihn mit kurzem oder langem Radstand, mit einem 2,4 l-Benzinmotor und einem 2,5 l-Dieselmotor. Die Gebrauchtfahrzeugpreise sind in Deutschland niedrig, da die damals gefragten Dieselmotorvarianten wegen der teuren Kfz-Steuern, den hohen Versicherungstypklassen und den hohen Ersatzteilpreisen im Unterhalt verhältnismäßig teuer sind. Geschichte 1980 wurde der L300 in Deutschland vorgestellt. Mit dem 48-kW-Motor verbraucht er unter 10 l/100 km. Im Gegensatz zu dem damaligen Marktführer VW Bus T3 hat er als Kleinbus zwei Schiebetüren statt nur einer auf der Beifahrerseite für die Fondpassagiere und einen modernen, wassergekühlten Motor in der Mittelmotor-Bauweise. Ab 1983 bot Mitsubishi eine allradgetriebene Version an, dessen Chassis vom Mitsubishi Pajero stammt. 1984 gab es den L300 mit einem 1600-cm³-Benzinmotor und einer Dieselvariante. Seit 1986 hat der L300 nur einen Generationswechsel erfahren. Dabei blieb das Design von kleineren Änderungen im Innenraum und an der Fahrzeugvorderseite sowie technischen Neuerungen abgesehen, weitgehend unverändert. Auch die Motorvarianten blieben nahezu gleich. Die Dieselmodelle waren dabei immer die weitaus gefragteren. Als Standardversion verfügt er über neun Sitzplätze über drei Sitzreihen aufgeteilt, wobei nur der Fahrersitz als Einzelsitz gestaltet ist. Später wurden mehrere Ausstattungsmöglichkeiten angeboten, um der wachsenden Ansprüchen als Familienwagen gerecht zu werden. In der Allradvariante hat er acht, in der Ausstattungsvariante „Luxus“ sieben und in der Kombiversion sechs Sitzplätze. Wegen der einfachen und robusten Leiterrahmenkonstruktion, dem geländegängigen Allradantrieb und dem vergleichbar günstigen Preis, wurde der Bus in den 80ern vor allem in bergigen Gegenden als Einsatzleitwagen und Mannschaftstransporter von der Feuerwehr und dem Technischen Hilfswerk (THW) benutzt. Obwohl zu der Zeit der Einsatz von Kleinbussen als Leichenwagen in Deutschland noch nicht sehr verbreitet war, wurde das Modell von einschlägigen Karosseriebauern wie Rappold oder Stolle oft als Basis für die 2-Sarg-Ausführung genommen. | |
| 1. Generation | |
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| 2. Generation | |
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| 2. Generation Allradversion | |
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